Erhalten Sie Angebote und praktische Tipps
Unsere Newsletter bieten Ihnen exklusive Rabatte, Informationen zu Gewinnspielen sowie Tipps und Tricks – direkt in Ihrem Posteingang. Sie können sich jederzeit abmelden.
Abdichten lohnt sich, wenn Rahmen und Flügel in Ordnung sind und nur die Fuge zwischen Stock und Mauerwerk gerissen ist. Es lohnt sich nicht, wenn das Holz weich ist, die Scheibe von innen beschlagen bleibt oder Sie dieselbe Fuge alle zwei Jahre erneuern.
Die meisten greifen zur Kartusche, bevor sie wissen, wo es zieht. Das ist der Grund, warum viele Abdichtungen nichts bringen: die Fuge war gar nicht das Problem.
Woher kommt die Zugluft? Halten Sie ein Räucherstäbchen an den Rand des Stocks, bei geschlossenem Fenster und ohne laufende Abluft. Zieht der Rauch seitlich weg, haben Sie die Stelle. Zieht er nirgends, spüren aber kalte Luft vom Glas herabsinken, ist es Kaltluftabfall und keine Undichtigkeit.
Wie alt ist die letzte Fuge? Eine Fassadenfuge hält zehn bis zwanzig Jahre. Ist Ihre deutlich jünger und schon gerissen, wurde sie auf feuchtem oder nicht gereinigtem Untergrund gesetzt. Dann wiederholt sich das Problem, wenn Sie es genauso machen.
Ist das Holz noch fest? Stechen Sie mit einer Ahle in die Unterseite des Stocks, dort wo Wasser stehen bleibt. Gibt das Holz nach, ist eine Fuge darüber verlorene Zeit.
Erst wenn alle drei Fragen beantwortet sind, wissen Sie, ob Sie eine Kartusche brauchen oder etwas anderes.
In drei Fällen ist die Fuge tatsächlich die richtige Antwort, und dann ist es eine lohnende Arbeit für einen halben Tag.
Die Fuge zwischen Stock und Mauerwerk ist gerissen, kreidig geworden oder hat sich an einer Seite gelöst, während Rahmen und Flügel in Ordnung sind. Das ist der klassische Fall und der häufigste.
Die Dichtungsprofile zwischen Flügel und Stock sind hart geworden. Streng genommen keine Fuge, sondern ein Profil, das getauscht wird, aber dieselbe Ursache: ein Material, das mit den Jahren seine Elastizität verliert.
Es zieht nur an einem oder zwei Fenstern, meist an der Wetterseite. Dann ist es eine punktuelle Reparatur und kein Hinweis darauf, dass die ganze Fassade fällig ist.
In allen drei Fällen gilt: eine sauber gesetzte Fuge hält zehn Jahre und länger. Der Aufwand verteilt sich also auf ein Jahrzehnt, und das ist die Rechnung, die aufgeht.
Und in vier Fällen ist die Kartusche das falsche Werkzeug, egal wie sorgfältig Sie arbeiten.
Der letzte Punkt ist der wichtigste und der am häufigsten übersehene. Eine Fuge, die wiederholt reißt, ist kein Materialfehler. Sie ist das Symptom eines Rahmens, der sich mehr bewegt, als eine Fuge aufnehmen kann.
Wer an diesem Punkt ist, rechnet Wochenenden gegen einen Austausch. Neue Fenster kommen mit bis zu zwölf Jahren Garantie, und bei PVC fällt der Wartungsaufwand danach weitgehend weg.
Zwei Punkte entscheiden über die Haltbarkeit. Der erste ist eine durchgehende Raupe: jede Unterbrechung ist eine Schwachstelle, und dort dringt Wasser zuerst ein. Führen Sie die Pistole gleichmäßig und drücken Sie die Düse in die Fuge, statt sie über die Oberfläche zu ziehen.
Der zweite ist der trockene Untergrund. Eine Fuge auf feuchtem Mauerwerk löst sich innerhalb weniger Monate, unabhängig davon, wie sorgfältig der Rest gearbeitet ist. Das ist der häufigste Grund dafür, dass eine Abdichtung nach zwei Jahren wieder fällig ist.
Setzen Sie die innere Fuge genauso sorgfältig wie die äußere. Innen hält sie warme, feuchte Raumluft vom kalten Spalt hinter dem Stock fern, und das ist die wichtigere der beiden.
Das falsche Produkt an der richtigen Stelle ist der zweithäufigste Grund für eine Fuge, die nicht hält.
Drei Produkte gehören nicht ans Fenster. Sanitärsilikon hat einen zu hohen Modul und reißt ab, sobald sich der Rahmen bewegt. Acryl im Außenbereich verträgt keine Dauerfeuchte und zerfällt in einer Saison, wenn es nicht überstrichen wird. Und Dichtstoff haftet nicht auf ausgehärtetem Dichtstoff, was auch immer auf der Kartusche steht.
Das falsche Produkt an der richtigen Stelle ist der zweithäufigste Grund für eine Fuge, die nicht hält.
Drei Produkte gehören nicht ans Fenster. Sanitärsilikon hat einen zu hohen Modul und reißt ab, sobald sich der Rahmen bewegt. Acryl im Außenbereich verträgt keine Dauerfeuchte und zerfällt in einer Saison, wenn es nicht überstrichen wird. Und Dichtstoff haftet nicht auf ausgehärtetem Dichtstoff, was auch immer auf der Kartusche steht.