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Haustüren

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Bei Gut & Günstig bestellen Sie Haustüren und Eingangstüren nach Maß in Holz, Holz/Alu und Kunststoff. Sie wählen Modell, Größe, Farbe, Verglasung und Öffnungsrichtung im Konfigurator, und wir fertigen die Tür passend zu Ihrer Bauöffnung. Geliefert wird direkt an Ihre Adresse in Österreich, mit bis zu 12 Jahren Garantie.

Welches Material passt zu Ihrer Haustür?

Die Materialwahl entscheidet über Pflegeaufwand, Optik und Preis. Alle drei Varianten bei Gut & Günstig dämmen gut genug für ein Wohnhaus, sie unterscheiden sich vor allem darin, wie viel Arbeit sie Ihnen über die Jahre machen.

Material Pflege Optik Garantie
Holz/Alu Außen wartungsfrei Holz innen, Alu außen 12 Jahre
Holz (Kiefer) Regelmäßig streichen oder ölen Massives Holz innen und außen 10 Jahre
Kunststoff Abwischen genügt Glatte, geschlossene Oberfläche 10 Jahre

 

Holz/Alu: innen warm, außen wartungsfrei

Bei einer Holz/Alu-Tür sitzt eine Aluminiumschale auf dem Holzkern. Sie sehen und fühlen innen echtes Holz, während außen das Aluminium Regen, UV-Strahlung und Frost abfängt.

Das spart Ihnen den Anstrich. Eine lackierte Holztür braucht alle paar Jahre eine Nachbehandlung, besonders an einer Wetterseite ohne Vordach. Die Alu-Schale übernimmt diese Aufgabe dauerhaft.

Deshalb geben wir auf Holz/Alu 12 Jahre Garantie statt 10. Wenn Ihre Haustür nach Süden oder Westen zeigt und schutzlos steht, ist das die Variante, die am längsten wie neu aussieht.

Holz: der Klassiker mit Charakter

Eine Haustür aus massiver Kiefer hat eine Wärme, die kein anderes Material nachbildet. Die Maserung ist bei jeder Tür anders, und im Lauf der Jahre bekommt das Holz eine Patina.

Der Preis dafür ist Pflege. Sie streichen oder ölen die Außenseite in regelmäßigen Abständen, sonst arbeitet die Feuchtigkeit sich ins Holz. Unter einem Vordach ist der Aufwand klein, an einer freien Westfassade merklich größer.

Holz dämmt von Natur aus gut und schluckt Schall. Wer beides will und die Pflege nicht scheut, fährt damit richtig.

Kunststoff: pflegeleicht und preisbewusst

Kunststofftüren aus PVC sind die günstigste Variante im Sortiment. Die Oberfläche ist geschlossen, nimmt keine Feuchtigkeit auf und lässt sich mit einem feuchten Tuch reinigen.

Nachstreichen entfällt vollständig. Das Material verzieht sich nicht bei Nässe und bleicht unter Sonneneinstrahlung kaum aus.

Für Nebeneingänge, Kellertüren und alles, was viel Betrieb sieht und wenig Aufmerksamkeit bekommt, ist Kunststoff die pragmatische Wahl.

Wie viel Einbruchschutz braucht eine Haustür?

Die meisten Einbrüche in Einfamilienhäuser laufen über Fenster und Terrassentüren, nicht über die Haustür. Trotzdem lohnt sich ein Blick auf die Verriegelung, weil eine schlecht gesicherte Tür in einer ruhigen Lage schnell zum leichtesten Weg wird.

Der Fachbegriff ist Widerstandsklasse, abgekürzt RC. Sie beschreibt, wie lange eine Tür einem Einbruchversuch mit definiertem Werkzeug standhält. RC2 gilt als sinnvoller Grundschutz für Wohnhäuser, RC3 für exponierte Lagen.

Worauf Sie achten sollten, unabhängig vom Hersteller:

  • Eine Mehrfachverriegelung, die an mindestens drei Punkten in den Rahmen greift.
  • Ein Sicherheitsschließblech, das fest im Mauerwerk verankert ist.
  • Bänder, die von außen nicht ausgehebelt werden können.
  • Ein Zylinder mit Ziehschutz.

Wichtig: Eine RC-Einstufung gilt immer nur für die geprüfte Kombination aus Tür, Beschlag und fachgerechtem Einbau. Eine RC2-Tür, die schief in die Laibung geschraubt wird, ist keine RC2-Tür mehr.

Standardmaß oder nach Maß: was brauchen Sie?

Wir fertigen jede Tür nach Ihren Maßen. Das klingt nach Luxus, ist bei einer Haustür aber oft der günstigere Weg.

Der Grund liegt in der Bauöffnung. Standardtüren gibt es in wenigen festen Größen, und wenn Ihre Öffnung nicht dazu passt, zahlen Sie den Maurer für das Anpassen der Laibung. Bei einem Altbau passt sie fast nie.

Eine nach Maß gefertigte Tür geht direkt in die vorhandene Öffnung. Sie brauchen keinen Umbau, keine neue Laibung und keine Ausgleichsprofile.

Wichtig ist nur, dass die Maße stimmen. Dazu der nächste Abschnitt.

Wie messen Sie Ihre Haustür richtig aus?

Messen Sie zuerst das enge Öffnungsmaß, also von Mauerwerk zu Mauerwerk. Ziehen Sie davon etwa 2,5 cm ab. Das Ergebnis ist das äußere Rahmenmaß, und genau dieses Maß geben Sie bei der Bestellung an.

So gehen Sie vor:

  1. Höhe von Mauerwerk zu Mauerwerk messen, an mindestens zwei Stellen.
  2. Breite von Mauerwerk zu Mauerwerk messen, oben und unten.
  3. Wandtiefe messen, also die Dicke der Mauer.
  4. Jeweils den kleinsten gemessenen Wert nehmen.
  5. Rund 2,5 cm für die Montagefuge abziehen.
  6. Öffnungsrichtung festlegen (siehe unten).
  7. Bei der Bestellung angeben, ob es sich um enges Öffnungsmaß oder äußeres Rahmenmaß handelt.

Der letzte Punkt ist der, an dem die meisten Bestellungen schiefgehen. Schreiben Sie dazu, welches der beiden Maße Sie geschickt haben.

Achten Sie auf Bögen über der Öffnung und auf die Schwelle darunter. Beide fressen Toleranz, und beide werden gern übersehen.

Wenn Sie unsicher sind, machen Sie ein Foto der Öffnung und schicken es an kontakt@gut-gunstig.at. Wir schauen es uns an, bevor Sie bestellen.

Die ausführliche Anleitung mit Zeichnungen finden Sie auf unserer Seite Ausmessen von Fenstern und Türen.

Haustür mit Seitenteil, Oberlicht oder als Doppeltür?

Ein Seitenteil ist ein feststehendes oder öffenbares Glaselement neben dem Türblatt. Es bringt Tageslicht in den Vorraum und lässt den Eingang breiter wirken, ohne dass Sie ein größeres Türblatt brauchen.

Öffenbare Seitenteile sind die Lösung, wenn ab und zu etwas Sperriges durch die Tür muss, ein Fahrrad, ein Sofa, eine Waschmaschine. Im Alltag bleiben sie geschlossen.

Eine Doppeltür oder Doppelflügeltür besteht aus zwei gleich breiten Flügeln. Sie passt zu breiten Öffnungen und zu Häusern, bei denen der Eingang eine repräsentative Rolle spielt.

Reine Seitenteile ohne Tür führen wir ebenfalls, etwa wenn Sie eine bestehende Tür behalten und nur das Glaselement daneben tauschen.

Für Keller-, Garagen- und Wirtschaftseingänge gibt es Nebeneingangstüren aus Aluminium oder Stahl. Die sind schlichter gebaut, robuster im Alltag und deutlich günstiger als eine Haustür.

Welche Öffnungsrichtung ist die richtige?

Sie treffen zwei Entscheidungen: Soll die Tür nach innen oder nach außen öffnen, und sitzen die Bänder links oder rechts?

Daraus ergeben sich vier Varianten:

  • Links innen: Die Tür öffnet von außen nach innen, Bänder links von innen gesehen.
  • Rechts innen: Die Tür öffnet von außen nach innen, Bänder rechts von innen gesehen.
  • Links außen: Die Tür öffnet von innen nach außen, Bänder links von außen gesehen.
  • Rechts außen: Die Tür öffnet von innen nach außen, Bänder rechts von außen gesehen.

In Österreich öffnen Haustüren üblicherweise nach innen. Die Bänder liegen dann geschützt im Inneren und sind von außen nicht angreifbar.

Nach außen öffnende Türen haben ihren Platz dort, wo innen der Raum fehlt, etwa in engen Vorräumen oder bei Kellerabgängen.

Bei einer Doppeltür geben Sie zusätzlich an, welcher Flügel der Gehflügel ist, also welcher zuerst öffnet.

Unsicher? Auf der Seite Öffnungsrichtung sehen Sie die vier Varianten bebildert.

Wie gut dämmt eine neue Haustür?

Eine alte, undichte Haustür ist an kalten Tagen leicht zu erkennen: Sie spüren den Zug an den Füßen, und der Vorraum wird nie richtig warm.

Der größte Gewinn beim Tausch kommt nicht aus dem Türblatt, sondern aus den Dichtungen und aus dem sauberen Anschluss an das Mauerwerk. Eine neue Tür schließt umlaufend dicht, und die Fuge zwischen Rahmen und Mauer wird beim Einbau vollständig verschlossen.

Beim Glas haben Sie die Wahl zwischen 2-fach- und 3-fach-Verglasung. Die dreifache Variante dämmt besser und reduziert nebenbei den Schall von der Straße.

Wenn Ihre Haustür an einer viel befahrenen Straße liegt, ist das der Punkt, an dem sich der Aufpreis am deutlichsten bemerkbar macht.

Haustür im Altbau tauschen oder im Neubau einbauen?

Die beiden Situationen unterscheiden sich stärker, als es aussieht.

Im Altbau arbeiten Sie mit der Öffnung, die da ist. Messen Sie besonders sorgfältig, weil alte Öffnungen selten rechtwinklig sind. Messen Sie Höhe und Breite an mehreren Stellen und rechnen Sie mit dem kleinsten Wert. Prüfen Sie außerdem, ob die Schwelle noch tragfähig ist, bevor Sie bestellen.

Im Neubau haben Sie die Maße aus dem Plan, müssen aber auf den Zeitpunkt achten. Setzen Sie die Haustür erst ein, wenn alle Böden verlegt und fertig sind. Sonst stimmt die Höhe der Schwelle am Ende nicht mehr.

In beiden Fällen gilt: Bestellen Sie erst, wenn Sie an der fertigen Öffnung gemessen haben, nicht nach der Bauzeichnung.

Häufige Fragen zum Haustürkauf

  • Was kostet eine Haustür nach Maß?

    Der Preis hängt von vier Dingen ab: Material, Größe, Verglasung und Ausstattung. Kunststoff ist die günstigste Variante, Holz/Alu die hochwertigste. Die aktuellen Einstiegspreise je Türtyp sehen Sie oben bei den Kategorien. Rechnen Sie bei einem Vergleich mit lokalen Anbietern die Montagekosten dazu.

  • Welches Material ist das beste für eine Haustür?

    Es gibt kein bestes Material, nur ein passendes. Holz/Alu ist die richtige Wahl für eine ungeschützte Wetterseite, weil außen nichts nachgestrichen werden muss. Massives Holz passt zu Eingängen unter einem Vordach, wo die Pflege überschaubar bleibt. Kunststoff ist die pragmatische Lösung für Nebeneingänge und für alle, die keine Wartung wollen.

  • Wie messe ich meine Haustür richtig aus?

    Messen Sie das enge Öffnungsmaß von Mauerwerk zu Mauerwerk, in Höhe und Breite jeweils an mehreren Stellen. Nehmen Sie den kleinsten Wert und ziehen Sie etwa 2,5 cm ab. Das ist das äußere Rahmenmaß für die Bestellung. Geben Sie unbedingt an, welches der beiden Maße Sie übermitteln.

  • Was bedeutet DIN links und DIN rechts?

    Die Angabe beschreibt, auf welcher Seite die Bänder sitzen. Bei einer Tür, die nach innen öffnet, schauen Sie von innen auf die Tür: Sitzen die Bänder links, ist es eine linke Tür. Zusätzlich legen Sie fest, ob die Tür nach innen oder nach außen öffnet. In Österreich öffnen Haustüren meist nach innen.

  • Gibt es 2026 eine Förderung für den Tausch der Haustür in Österreich?

    Der Bundes-Sanierungsbonus ist für den Fenster- und Türentausch seit Februar 2026 gestoppt, und die Mittel der Sanierungsoffensive 2026 sind seit Juli 2026 ausgeschöpft. Für 2027 ist ein neues Programm angekündigt. Auf Landesebene gibt es weiterhin Förderungen, die sich von Bundesland zu Bundesland unterscheiden. Prüfen Sie den aktuellen Stand bei Ihrem Land, bevor Sie planen. (Stand: September 2026)

  • Wie lange gilt die Garantie auf eine Haustür von Gut & Günstig?

    Auf Holz/Alu geben wir 12 Jahre Garantie, auf Kiefernholz und Kunststoff jeweils 10 Jahre. Für Scheiben sowie für Griffe, Beschläge und Scharniere gelten 10 Jahre. Die Garantie deckt Material- und Herstellungsfehler ab.

  • Kann ich die Haustür selbst einbauen?

    Ja. Wir liefern die Tür an Ihre Adresse, den Einbau übernehmen Sie oder ein Monteur Ihrer Wahl. Handwerklich geübte Bauherren schaffen den Tausch an einem Tag. Wichtig ist ein sauberer, dichter Anschluss an das Mauerwerk, weil dort die meisten Wärmebrücken entstehen.