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Fenster kaufen: so finden Sie die richtigen Fenster für Ihr Zuhause

Fenster kaufen bedeutet vier Entscheidungen: Rahmenmaterial, Verglasung, Öffnungsart und Maß.

Für den Fenstertausch im Altbau passt in den meisten Fällen ein Kunststoff- oder Holzfenster mit 3-fach-Verglasung. Messen Sie die Maueröffnung, bevor Sie bestellen. Bei Gut & Günstig wird jedes Fenster nach Ihren Maßen direkt ab Werk gefertigt.

Das Wichtigste in Kurzform

  • Kunststoff, Kiefer und Holz-Aluminium deckt bei uns fast jeden Bedarf ab.
  • 3-fach-Verglasung lohnt sich in Wohnräumen, 2-fach oft im Keller.
  • Maß nehmen Sie an der Maueröffnung, nicht am alten Rahmen.
  • Die OIB-Richtlinie 6 regelt in Österreich die Anforderungen an Fenster.
  • Auf Holz-Aluminium geben wir 12 Jahre Garantie, auf Kunststoff und Holz 10 Jahre.

Neue Fenster kauft man selten mehr als zwei- oder dreimal im Leben. Genau darum fühlt sich die Entscheidung groß an: Sie wählen etwas, das die nächsten 25 Jahre in Ihrer Wand sitzt.


Die gute Nachricht ist, dass die Auswahl überschaubar ist, sobald Sie die vier Entscheidungen der Reihe nach treffen. Dieser Ratgeber geht sie durch, in der Reihenfolge, in der Sie sie beim Bestellen brauchen.

Wann lohnt sich ein Fenstertausch?

Der Tausch lohnt sich, sobald das Fenster Wärme verliert oder Feuchtigkeit hereinlässt. Bei Fenstern aus den 1970er- und 1980er-Jahren ist das die Regel und nicht die Ausnahme, weil damals einfache und frühe Isolierverglasungen verbaut wurden.

Fünf Anzeichen, an denen Sie es selbst erkennen:

  • Sie spüren im Winter Zugluft, obwohl das Fenster geschlossen ist.
  • Zwischen den Glasscheiben sitzt Beschlag, den Sie nicht wegwischen können.
  • Der Flügel klemmt, hängt oder schließt nur mit Nachdruck.
  • Der Holzrahmen ist an der Unterkante weich oder aufgeplatzt.
  • Neben dem Fenster bildet sich immer wieder Schimmel an der Wand.

Beschlag zwischen den Scheiben ist der eindeutigste Fall. Er zeigt, dass die Randverklebung des Glases undicht ist, und lässt sich nicht reparieren. Bei allen anderen Punkten hilft manchmal schon eine neue Dichtung oder ein nachjustierter Beschlag.

Ein Detail, das viele überrascht: Sie müssen nicht das ganze Haus auf einmal tauschen. Wenn das Budget begrenzt ist, beginnen Sie mit der Wetterseite und den Räumen, in denen Sie sich am meisten aufhalten.

Wann lohnt sich ein Fenstertausch?

Der Tausch lohnt sich, sobald das Fenster Wärme verliert oder Feuchtigkeit hereinlässt. Bei Fenstern aus den 1970er- und 1980er-Jahren ist das die Regel und nicht die Ausnahme, weil damals einfache und frühe Isolierverglasungen verbaut wurden.

Fünf Anzeichen, an denen Sie es selbst erkennen:

  • Sie spüren im Winter Zugluft, obwohl das Fenster geschlossen ist.
  • Zwischen den Glasscheiben sitzt Beschlag, den Sie nicht wegwischen können.
  • Der Flügel klemmt, hängt oder schließt nur mit Nachdruck.
  • Der Holzrahmen ist an der Unterkante weich oder aufgeplatzt.
  • Neben dem Fenster bildet sich immer wieder Schimmel an der Wand.

Beschlag zwischen den Scheiben ist der eindeutigste Fall. Er zeigt, dass die Randverklebung des Glases undicht ist, und lässt sich nicht reparieren. Bei allen anderen Punkten hilft manchmal schon eine neue Dichtung oder ein nachjustierter Beschlag.

Ein Detail, das viele überrascht: Sie müssen nicht das ganze Haus auf einmal tauschen. Wenn das Budget begrenzt ist, beginnen Sie mit der Wetterseite und den Räumen, in denen Sie sich am meisten aufhalten.

Welches Rahmenmaterial passt zu Ihrem Haus?

Das Material entscheidet über Pflegeaufwand, Optik und Garantie. Bei Gut & Günstig wählen Sie zwischen Kunststoff, Kiefer und Holz-Aluminium.

Kunststoff ist die pragmatische Wahl. Die Oberfläche ist glatt und widerstandsfähig, Sie brauchen keinen Pinsel und keine Leiter, und in Bad oder Keller macht Feuchtigkeit dem Material nichts aus.

Kiefer wählen Sie, wenn die Optik zählt. Holz wirkt im Raum wärmer als Kunststoff, und in einem Altbau mit Holzfenstern bleibt der Charakter des Hauses erhalten. Dafür müssen Sie die Oberfläche im Auge behalten.

Holz-Aluminium kombiniert beides: außen eine Aluschale, die Regen und UV-Licht vom Holz fernhält, innen sichtbares Holz. Das ist der Grund, warum wir auf dieses Material 12 Jahre Garantie geben und nicht 10.

Weiß ist bei allen Materialien die Standardfarbe. Andere Farben sind gegen Aufpreis möglich und werden als Folie aufgebracht.

2-fach oder 3-fach-Verglasung?

3-fach-Verglasung gehört in Wohnräume, 2-fach reicht in unbeheizten Räumen. Der Unterschied merken Sie weniger auf der Heizkostenabrechnung als direkt am Fenster: mit drei Scheiben bleibt die innere Glasfläche wärmer, und die kalte Luftströmung nach unten fällt weg.

Das zählt vor allem bei großen Flächen. An einer Balkontür oder einem Panoramafenster sitzen Sie näher an einer kalten Scheibe als an einem kleinen Küchenfenster, und dort entscheidet die Verglasung darüber, ob der Platz vor dem Fenster im Winter nutzbar ist.

2-fach-Verglasung behält ihren Platz. In einem unbeheizten Keller, in der Garage oder im Gartenhaus zahlt sich die dritte Scheibe nicht aus. Beide Varianten sind bei uns für alle Fenstermodelle verfügbar.

Bedenken Sie das Gewicht. Drei Scheiben sind schwerer als zwei, was bei großen Flügeln die Montage zu zweit nötig macht.

Welche Öffnungsart sollten Sie wählen?

Die Öffnungsart richtet sich nach dem Raum, nicht nach dem Preis. Bei Gut & Günstig haben Sie vier Grundtypen.

Dreh-Kipp-Fenster lassen sich kippen und ganz öffnen. Weil Sie den Flügel nach innen drehen können, putzen Sie die Außenseite von innen. Im Obergeschoss ist das das entscheidende Argument.

Kippfenster öffnen oben nach innen. Sie können gekippt bleiben, ohne dass bei normalem Regen Wasser eindringt, und die Fensterbank bleibt frei nutzbar. Bei starkem Regen sollten Sie sie trotzdem schließen.

Festverglasungen öffnen nicht. Dadurch sind sie einfacher gebaut und bringen bei gleicher Maueröffnung mehr Glasfläche und mehr Licht. Sinnvoll überall, wo ein zweites Fenster im Raum zum Lüften vorhanden ist.

Festverglaste Schrägfenster und Dreieckfenster füllen Giebel und Dachschrägen. Viele Anbieter führen diese Formen nicht, bei uns sind sie Teil des Standardsortiments.

Für jeden öffnenden Typ legen Sie noch die Öffnungsrichtung fest, also ob der Flügel links oder rechts angeschlagen ist. Prüfen Sie das vor der Bestellung an der Tür des Raums und an den Möbeln.

Sehen Sie hier unsere Türen.

Wie messen Sie Fenster richtig aus?

Sie messen die Maueröffnung, nicht den alten Rahmen. Nehmen Sie Breite und Höhe an mindestens drei Stellen, denn alte Wände sind selten im Lot, und rechnen Sie mit dem kleinsten gemessenen Wert weiter.

Vom Ergebnis ziehen Sie eine Fuge ab, damit sich das neue Fenster ausrichten und abdichten lässt. Wie breit diese Fuge sein soll, hängt vom Material und der Wand ab. Unsere Anleitung Ausmessen von Fenstern und Türen führt Sie Schritt für Schritt durch die Messung.

Ein falsches Maß ist der häufigste und teuerste Fehler beim Online-Kauf, weil maßgefertigte Fenster nicht umgetauscht werden können. Messen Sie zweimal, an einem anderen Tag, bevor Sie bestellen.

Wie vergleichen Sie Fensteranbieter?

Vergleichen Sie nicht die Startpreise, sondern was im Grundpreis steckt. Zwei Angebote für dasselbe Fenster unterscheiden sich meist bei Beschlag, Glasaufbau, Farbe und Lieferung, und diese Positionen tauchen erst im Konfigurator auf.

Sieben Fragen, die jedes Angebot vergleichbar machen:

  1. Wird nach Maß produziert oder nur in Standardgrößen?
  2. Produziert der Anbieter selbst oder kauft er ein?
  3. Was ist im Grundpreis enthalten, was kostet extra?
  4. Wie lange gilt die Garantie, und worauf genau?
  5. Wird bis zur Adresse geliefert oder nur zur Spedition?
  6. Ist die Montage dabei oder machen Sie sie selbst?
  7. Ist jemand erreichbar, wenn nach der Lieferung etwas fehlt?

Wo wir stehen: Gut & Günstig produziert seit 1972 Fenster und liefert direkt ab Werk nach ganz Österreich, ohne Zwischenhandel. Wir sind Teil von Inwido. Ab 10 Elementen liefern wir versandkostenfrei, und Sie können auf Rechnung über Klarna bestellen.

Wo wir nicht die richtige Wahl sind: Wenn Sie Aufmaß, Beratung vor Ort und Montage aus einer Hand möchten, sind Sie bei einem regionalen Fensterbauer besser aufgehoben. Unser Modell setzt voraus, dass Sie selbst messen und die Montage selbst organisieren.

So kaufen Sie Ihre Fenster online

  1. Maueröffnungen messen, alle Räume notieren
  2. Material wählen: Kunststoff, Kiefer oder Holz-Aluminium
  3. Öffnungsart und Öffnungsrichtung festlegen
  4. Verglasung wählen: 2-fach oder 3-fach
  5. Farbe wählen, weiß ist Standard
  6. Maße im Konfigurator eingeben
  7. Bestellen, Liefertermin abstimmen, Montage planen

Am schnellsten geht es, wenn Sie alle Maße vor dem Öffnen des Konfigurators auf einem Zettel haben. Zum Fenstersortiment